2008-03-11

Hanafi: From Orientalism to Occidentalism

'Dreitausend Jahre Geschichte des Orient kommen auf ein einziges Kapitel, während fünfhundert Jahre Geschichte der westlichen Moderne in mehreren Kapiteln ausgebreitet werden'

Prof. Hassan Hanafi

Aşağı, yukarı tercümesi yukarıdaki cümlenin:

'3000 yıllık doğu tarihi bir bölümde inceleniyor, 500 yıllık modern batı tarihi birçok bölümlere yayılarak uzatılıyor.'

Ben tercümeyi hiç sevmeyen bir insanım ama o cümlenin orda öyle durmasına dayanamadım. İyi bir tercüme olmasa da, aşağı yukarı ne demek istediği belli. Tabii tarihi yazanlar batılılar oldukça, istediklerini yazarlar, kendi tarihlerini daha yakın incelemeye almaları doğal olabilir. Sorun bu değil. Ortada bir abartı var. Doğu Batı nın eksiği gibi gösteriliyor. Sanki herkes için geçerli tarihte önceden belirlenmiş bir yol varmış da, o yolu gitmede hatalar yapılmış gibi... Doğunun hataları çok. Bir kere kendine sadık değil ama tarihte herkes için belirlenmiş bir yol yok. Yani tarihin teleoojik bir amacı yok bence. Batı kendini tarif ederken 'ötekisini' de otomatikman tarif ediyor. En büyük sorun bu. Batı nın kendi kendini tarifi 'nötr' değil ki...Yani batı nın kendi kendini tarifi 'ötekilere üstünlük' üzerine kurulmuş bir tarif ve 'ötekinin' üzerine bir 'yazı' yazıyor... (overwrite)
Ötekisi bunun farkında bile olmuyor bazen... Bu kadar kendi benliği eksik, hatta yok.
Yani eğer nötr bir Batı bilimleri gibi bir tahayyülümüz olsa bile, modernite ile uğraşmak zorundayız... Çünkü artık biz de modernin çocuklarıyız, bir önceki 'yazı' batılı olmasa da...
***
'Dreitausend Jahre Geschichte des Orient kommen auf ein einziges Kapitel, während fünfhundert Jahre Geschichte der westlichen Moderne in mehreren Kapiteln ausgebreitet werden'

Prof. Hassan Hanafi
Dieser Satz stimmt leider und muss immer wieder betont werden. Warum waren manche germanische Antisemiten gleichzeitig auch Orientalisten? Unter der Kulturgeschichte des Orients haben sie Bedrohliches für eigene Selbstbeschreibungen entdeckt und das war denen zuwider. Ich kenne eine gewisse deutschsprachige Mentalitaet, die aus der blöden Feindschaft mancher Araber gegenüber manchen Zionisten eine Mentalitaetsgenosse zu kreiren versucht. Antisemitismus ist was anderes als Judenfeindlichkeit. Unter den Semiten gibt es leider Judenfeindliche, aber die kann man wieder nicht mit Nazis vergleichen. Antisemitismus ist eine moderne İdeologie westlicher Praegung. Waehrend die Judenfeindschaft der Araber eher ein emotionaler Ausbruch ihrer eigenen Ohnmacht darstellt.
Schliesslich waren die Araber nie wirklich frei. Nachdem sie die Ersten waren, die das Osmanische Reich so gerne schwaechen wollten, sind sie trotzdem auch spaeter nie frei geworden. Sie sind gleich unter eine für die damalige Zeit besser organisierte Hegemonie gekommen. Der Westen war damals eine besser organisierte Hegemonie als das Osmanische Reich.
Die Ohnmacht der Araber ist schon interessant und hat auch damit zu tun, dass sie sich selbst als Opfer betrachten und nicht als Selberschuldige ihrer eigenen Lage. Trotzdem kann man die Judenfeindlichkeit der Araber (und natürlich mancher türkischen Fundi) nicht mit Antisemitismus gleichsetzen. Das ist mein Punkt. Darüber kann man ein Buch schreiben. Vollkommen andere historische Linien. Ethisch sind sie natürlich gleich abzuwerten, waehrend Antisemitismus gefaehrlicher war und vielleicht ist. Das ist auch nicht mein Punkt.

Rückblickend haben die Nazis 6 Millionen ( ein kleiner Staat schon fast) europaeische Juden getötet, aber das haette die anderen westlichen Laender überhaupt nicht gestört, wenn Hitler auch sie nicht bedroht haette.
Es ist sehr heuchlerisch, wenn andere Nationen im Westen die ethische Rolle für sich in Anspruch nehmen. Es war ein Nebeneffekt eines Machtspiels. Sie haben zugeschaut und manchen war es recht, dass die Deutschen die Drecksarbeit gemacht haben. Sonst würden sie nicht den Rest der Juden in den Nahosten setzen, sondern im Westen behalten wollen, wo sie eigentlich auch hingehörten. Aber das war nicht das Ziel. Das Ziel war ein Satellitenstaat im Nahen Osten schaffen. Zwei Fliegen mit einem Stein sozusagen.
Das heisst, man könnte die Juden loswerden und gleichzeitig veraengstigte Knechte im Nahen Osten schaffen, die die Hegemonie des Westens im Nahen Osten behalten sollten. Eigentlich eine geniale Idee. :-) Es ist eigentlich eine Verkennung der hohen jüdischen İntelligenz... İsrael ist kein Segen sondern eine Verachtung für die hohe jüdische Kultur.

***

'Dreitausend Jahre Geschichte des Orient kommen auf ein einziges Kapitel, während fünfhundert Jahre Geschichte der westlichen Moderne in mehreren Kapiteln ausgebreitet werden'

Prof. Hassan Hanafi

aus dem obigen Text. (Der Link führt zu der englischen Version von diesem Text. Aber es gibt eine deutsche Version auch von dem Text.)

Hiç yorum yok: